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Campen in Neuseeland - Allgemeine Informationen

Artikel Campen in Neuseeland - Allgemeine Informationen

Von der beeindruckenden Natur Neuseelands haben Sie bestimmt auch schon gehört. Um diese wunderschöne Landschaft zu entdecken, lohnt es sich ein Wohnmobil zu mieten. Denn so können Sie vollkommen frei und spontan entscheiden, wo Ihre Reise hingehen soll. Über SHAREaCAMPER können Sie ein geeignetes Wohnmobil für Ihren Urlaub finden. Wenn Sie dann mit Ihrer Reiseplanung beginnen, gibt es jede Menge Dinge die Sie beachten müssen. Besitzen Sie zum Beispiel den richtigen Führerschein? Und auf welche besonderen Straßenregeln müssen Sie achten? Antworten auf diese und weitere Fragen und allgemeine Informationen zum Thema “Wohnmobil-Urlaub in Neuseeland”, finden Sie in diesem Artikel.

Der richtige Führerschein

Damit Sie in Neuseeland fahren dürfen, müssen Sie Ihren aktuellen Führerschein mit sich führen. Wenn dieser allerdings nicht auf englisch ausgestellt wurde, benötigen Sie zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung des Führerscheins. Eine beglaubigte Übersetzung erhalten Sie entweder in Neuseeland bei der New Zealand National Transport Agency, in einer Botschaft oder einem Konsulat oder in dem Amt in dem Ihr Führerschein ausgestellt wurde. Diese Übersetzung kostet etwa 30 EUR. Sie können aber auch einen Internationalen Führerschein beantragen. Doch auch dabei ist es zwingend notwendig den originalen Führerschein dabei zu haben. In Neuseeland darf jeder mit der Führerscheinklasse “B” bzw. “3” ein Wohnmobil fahren.

Besonderheiten in Neuseeland

Die Kiwis, so nennen sich die Einheimischen, besitzen Ihre ganz eigenen Besonderheiten. Dazu zählt nicht nur der Linksverkehr, sondern auch das Klima. So gibt es also Dinge die Sie vor Ihrer Reise und während Ihrer Reise beachten müssen. Die wichtigsten Hinweise dazu erhalten Sie in den folgenden Abschnitten.

Linksverkehr

In Neuseeland herrscht, ebenfalls wie in Australien, Linksverkehr. Somit befindet sich das Lenkrad auf der rechten Seite und es wird auch auf der rechten Seite überholt. Wenn Sie noch nie links gefahren sind, sollten Sie sich langsam herantasten. Viele Fahrer gewöhnen sich aber schnell an die Umstellung.

Visum

In letzter Zeit gab es einige Änderungen zum Visum! Ab dem 1. Oktober 2019 gilt: Wenn Sie vorhaben, für einen kurzen Zeitraum (bis zu 3 Monate) nach Neuseeland zu reisen, müssen Sie vor Ihrer Reise ein NZeTA beantragen, wenn Sie Staatsbürger eines Landes auf der Liste sind, die Sie in dem folgenden Link finden. Bürger aus Deutschland und den meisten Ländern Europas gehören dazu. Weitere Informationen finden Sie hier. Sie benötigen außerdem einen gültigen Reisepass. Dieser muss mindestens einen Monat nach Ihrer Abreise aus Neuseeland gültig sein. Wenn Sie Neuseeland länger als drei Monate erkunden möchten, benötigen Sie ein Besuchervisum. Auf diese Weise können Sie bis zu 9 Monate in Neuseeland bleiben.

Unser Tipp: Auf der Website der neuseeländischen Regierung können Sie alle Möglichkeiten näher betrachten.

Klima

Wenn in Deutschland eisige Temperaturen herrschen ist in Neuseeland Sommer. Von Dezember bis Februar können es dabei bis zu 25°C werden. Doch da das Wetter in Neuseeland insgesamt sehr mild ist, werden es auch im Winter oftmals 12-16°C. Auf der Nordinsel ist es im Schnitt aber immer etwas wärmer als auf der südlichen Hälfte. Doch auf beiden großen Inseln müssen Sie mit heftigen Wetterumschwüngen rechnen. Ganz nach dem Sprichwort “All four seasons a day”, können Sie so an einem Tag alle Witterungsverhältnisse der vier Jahreszeiten erleben. Da aber auch in Neuseeland jede Jahreszeit Ihren Reiz hat, müssen Sie sich vor Ihrer Reise gut überlegen, was Sie unternehmen möchten.

Die Reisezeiten

Im folgenden Abschnitt können Sie sehen, wie lange die Jahreszeit in Neuseeland andauert und was sich in diesen Jahreszeiten ändert.

Frühling

Von September bis November ist in Neuseeland Frühling. Die Skigebiete schließen meist Ende September und es werden Temperaturen bis zu 19°C erreicht. Obwohl esist, wird die Luft manchmal von Regenschauern abgekühlt. Diese Jahreszeit befindet sich in der Nebensaison und somit sind dort nur wenige Touristen zu finden. Dafür können Sie aber Neuseelands herrliche Blütenlandschaft entdecken und die Wasserfälle beobachten.

Sommer

Die Hochsaison beginnt im Dezember und dauert bis etwa Februar. Denn dann endet auch der Sommer in Neuseeland. Viele Kiwis nehmen sich auch an Weihnachten frei. Somit können noch mehr Menschen auf den Straßen unterwegs sein. In den Sommermonaten kann es bis zu 25°C warm werden und der Bade- und Surfurlaub lockt besonders viele Menschen an den Strand. Obwohl es warm ist, ist es nicht schwül und es gibt jede Menge Sonnenstunden und kaum Regentage.

Herbst

Auch im Herbst, von etwa März bis Mai, befinden sich nicht viele Touristen auf der Insel. Obwohl der Sommer schon vorbei ist, kann es bis Mitte April noch bis zu 23°C warm werden. Ab etwa Mitte April kühlen besonders die Nächte ab. Auch zum Baden ist es dann zu kalt. Doch dafür eignet sich diese Jahreszeit um in wunderschönen und bunten Landschaften zu wandern. Auf der Südinsel kann Sie im Mai bereits der erste Schnee überraschen.

Winter

Im Winter, von etwa Juni bis August, können Sie die herrlichen Schneepisten runtersausen oder eine Schneewanderung erleben. Während es im Juni und August etwa 15°C sind, ist der Juli der kälteste Monat in Neuseeland. Die Temperaturen sinken dann auch schon mal auf unter 10°C. Während es im Norden in dieser Jahreszeit etwas wärmer ist, müssen Sie sich auf der Südinsel auf Schnee und Frost einstellen.

Zeitzone

In Neuseeland gibt es drei Zeitzonen. Die Nord- und Südinsel liegen in einer Zone. Die Chatham-Insel bilden die zweite Zeitzone und dort ist es ca. 45 Minuten später als auf den Hauptinseln. Tokelau liegt im Südpazifik, gehört zu Neuseeland und bildet die dritte Zeitzone. Dort beträgt der Unterschied zur Hauptinsel etwa 1 Stunde. Der Unterschied zu Deutschland beträgt +12 Stunden.

Ein Flug von Deutschland nach Neuseeland kann zwischen 24 und 30 Stunden dauern. Daher empfehlen wir Ihnen nicht direkt ein Wohnmobil zu mieten. Am besten ruhen Sie sich an den ersten Tagen etwas aus und starten dann Ihre Reise mit dem Wohnmobil. Da der Jetlag Sie eine Zeit lang müde macht und Sie somit nicht direkt Ihre Reise starten können, sollten Sie in Ihre Urlaubsplanung genug Zeit dafür einplanen.

Einkaufen

Wenn Sie in Neuseeland einkaufen, sollten Sie sich auch die Rückseite des Kassenzettels ansehen. Denn dort finden Sie häufig Rabattcodes. Auch wenn Sie nicht in Neuseeland wohnen, können Sie sich für Kundenkarten anmelden. Sie erhalten zwar keine Bonuspunkte, können aber an vielen Sparangeboten teilnehmen. Bier und Wein erhalten Sie in allen großen Supermärkten. Stärkere Getränke wie Likör können Sie nur in einem „Liquor Store“ erhalten. Dieser sieht aus wie ein großer Getränkemarkt und Ihre Kinder dürfen auch mit Ihnen diesen Laden nicht betreten. Generell müssen Sie in Neuseeland darauf achten, dass Alkohol nicht überall konsumiert werden darf.

Der richtige Camper und Straßenregeln

In Neuseeland sind die Straßen auch in Kurven sehr eng und insgesamt eher schmal. Daher ist es empfehlenswert ein nicht allzu großes Wohnmobil zu mieten. Vielleicht reicht Ihnen ja auch ein Wohnwagen oder ein kultiger Campingbus? Egal, wofür Sie sich entscheiden, auf SHAREaCAMPER finden Sie ein passendes Modell. Auch wenn es ums Parken geht, ist ein kleineres Reisemobil angenehmer. Sowohl in Städten, als auch auf Campingplätzen, stehen oft Schilder welche zeigen, dass die Plätze nicht für große Wohnmobile geeignet sind.

Beim Parken müssen Sie darauf achten, dass Sie nicht entgegen der Fahrtrichtung parken. Ebenfalls gut zu wissen ist, dass die Zahl unter den blauen Parkschildern angibt, wie lange Sie kostenlos parken dürfen.

In Neuseeland dürfen Sie in Wohngebieten max. 50 km/h fahren und auf Autobahnen und Landstraßen 100 km/h. Sie dürfen nicht bei einer roter Ampel links abbiegen. Außerdem müssen Sie bereits wenn die Ampel gelb ist anhalten. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Sie durch das abrupte Abbremsen andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Wenn Sie eine doppelte gelbe Linie sehen, dürfen Sie nicht überholen.

Wildcampen

Auch in Neuseeland dürfen Sie nicht überall einfach Ihr Nachtlager aufschlagen. Doch es gibt ein paar Stellen, wo Sie Wildcampen können. Achten Sie am besten auf die “No Camping”-Schilder oder halten Sie an einem DOC Information Centre an und fragen nach. Falls Sie in der Nähe keinen Platz finden, können Sie auch auf einen DOC Campingplatz fahren. Diese Plätze liegen in Naturschutzgebieten und sind meist sehr günstig oder sogar kostenlos. Dafür besitzen Sie aber auch nur eine kleine Ausstattung. Mieten Sie sich also am besten ein Fahrzeug mit Toilette und Self-Contained-Zertifikat. Wer eine große Ausstattung benötigt, muss sich einen Campground oder Holiday Park suchen. Dort können Sie meist auch Bungalows oder Appartements mieten.

Wir möchten Ihnen auch die Apps campermate und campable empfehlen. Auf campermate finden Sie alle kostenlosen Sellplätze und auch klassische Campingplätze und Holidayparks genauso wie Entleerungsstationen, Orte, an denen Sie Ihre Gasflasche füllen können, öffentliche Toiletten und vieles mehr, das fürs campen interessant sein kann. Campable ist eine App, in der Sie ganz spezielle Stellplätze buchen können, und auf Privatgrundstücken wie Weinbergen, Bauernhöfen oder an Stränden übernachten können.

Ganz egal wo Sie übernachten: Achten Sie immer darauf, dass Sie Ihren Müll richtig entsorgen und lassen Sie diesen nirgendwo liegen. Es ist außerdem nicht gestattet, Büsche oder Flüsse als Toilette zu benutzen. Deswegen nutzen Sie immer öffentliche Toiletten. Wenn Sie sich in der Nähe von Flüssen oder Wasserläufen befinden, dürfen Sie auch keine Seife oder ähnliches benutzen.

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